Das Thema NOSQL Datenbanken haben wir ja bereits in dem einen oder anderen Vortrag angerissen. Da ist es nur konsequent, sich dem Thema von verschiedenen Seiten zu widmen.

Andy Wenk & CouchDB
Mit Andreas Wenk stand uns für diesen Abend ein kompetenter Referent zum Thema CouchDB zur Verfügung. Hierbei handelt es sich um ein dokumentenorientiertes System. Die Theorie dazu kann man überall nachlesen. Wir haben an diesem Abend nur die Basics gestreift und schon dass erschien teilweise ziemlich kryptisch. Ich glaube, es ist ganz wichtig, wenn man sich denn auf diese Technologie einlässt, genügend Zeit dafür einzuplanen. Wir sind zumeist relational ‘versaut’ und ich für meinen Teil tue mich schwer, aus diesen neuen Konzepten ein Bild zu erstellen. Die Beispiele für den Einsatz zeigen jedoch, dass wir am Anfang einer Entwicklung stehen, deren Tragweite noch gar nicht erkennbar ist. Ich war auch (positiv) erstaunt, auf welch großes Interesse der Vortrag stieß.
Es gab ein Vielzahl von Fragen und für mich ist das Grund genug, an diesem Thema dranzubleiben und weitere Gesprächspartner zu finden.
Vielen Dank auch an CKC für Bewirtung und den tollen Schulungsraum!
Links:
Ganz schnell noch den neuesten Newsletter des iJUG in die Runde werfen!
http://www.ijug.eu/newsletter/2012-06-ijug-der-Newsletter.html
Nicht vergessen: Morgen CouchDB – Vortrag, also weitersagen und kommen!! Bis morgen…
Ende Juni (25.-27.06.2012) findet die Java Summit in München statt. Unserer Gruppe wurde wieder ein Sonderrabatt engerichtet und wer Interesse hat, kann sich gerne bei mir melden. Hier noch ein paar Informationen:
Java EE Summit 2012 – 18 interaktive Workshops mit allen wichtigen Java-EE-Themen
Die Entwickler Akademie veranstaltet in Kooperation mit dem Java Magazin vom 25. – 27. Juni 2012 den 3. Java EE Summit in München. Das große Trainingsevent vermittelt Entwicklern und Softwarearchitekten in 18 Workshops alle wichtigen Java-EE-Themen in kompakter und intensiver Form. Die sechs bekannten Java-EE-Experten – Adam Bien, Lars Röwekamp, Jens Schumann, Arne Limburg, Thilo Frotscher und Mark Struberg – beziehen sich dabei immer auf die tägliche Projektarbeit und zeigen den produktiven Live- Einsatz aller Tools und Methoden. In drei parallel laufenden Tracks – Java EE Core Technologies, Best Practices und Java EE Kickstart – lernen Teilnehmer, wie sie eine Java-EE-basierte Anwendung optimal planen, realisieren und zu einem erfolgreichen Abschluss bringen, welche Stärken und Schwächen die verschiedenen Technologien haben oder wie Sie bei der Wahl einer geeigneten Architektur vorgehen sollten. Alle Workshop-Tage sind auch einzeln buchbar. Alle Infos auf: www.java-ee-summit.de
PS: Nicht vergessen, nächsten Donnerstag ist unsere große Veranstaltung zu CouchDB (es gibt etwas zu essen!
Gestern wurde ich darauf aufmerksam gemacht, dass für unsere Veranstaltung im Juni (21.06.2012) auf dem Ticket ein falsches Datum auftaucht, zumindest, wenn man über EventBrite bucht. Allerdings konnte ich den Fehler in der Konfiguration der Veranstaltung weder sehen, noch beheben. Also auf keinen Fall verwirren lassen und trotzdem kommen!
Falls jemand von euch gerade auf der JAX weilt (ich hege da ein gewisses Maß an Neid), ist er/sie gerne eingeladen, hier mal einen kurzen Erfahrungsbericht über die Modetrends des Jahres zu schreiben. Ich verfolge es ein wenig auf Twitter und das Highlight sind eindeutig die T-Shirts von Atlassian, wie es scheint.
Gestern flatterte der neueste Newsletter des iJUG in mein Postfach. Auf den Source Talk Tagen in Göttingen wird Geertjan Wielenga ein zweitägiges NetBeans Platform Trainig anbieten. Ich kann mir vorstellen, dass das eine spannende Sache ist. Hat von euch schon mal jemand auf dieser Plattform eine Anwendung entwickelt? Für Eclipse gibt es RCP und dass schon recht lange. Vor ein paar Jahren habe ich damit auch mal entwickelt. Inwzischen hat sich hier eine Menge verändert, wie uns kürzlich Kai Tödter zeigte.
Übrigens kann man bei Manning für viele Bücher, die sich gerade in der Entstehung befinden, am sogenannten MEAP (Manning Early Access Program) teilnehmen. Man bezahlt vorab schon seinen Obulus (zumeist günstiger als der Endpreis) und bekommt schon mal die fertigen Kapitel. Es versteht sich, dass es sich hier um PDF / ePub Format handelt. Mit jedem neuen Kapitel bekommt man einen Link zugeschickt und lädt sich die neue Version herunter. Ich habe das mal mit der Neuauflage von ‘Groovy in Action’ ausprobiert und finde die Idee gar nicht schlecht. So etwas setzt natürlich auch Dierk König gewaltig unter Druck, schneller zu schreiben.
Gut finde ich auch, dass man, im Falle einer Neufauflage, die letzte Version kostenlos dazubekommt.
Gäste aus Bielefeld, der Referent aus Zürich, Teilnehmer aus Braunschweig und ich, angereist aus Hamburg, diese Mischung gefällt mir und sie hat für kurzweilige Unterhaltung für drei Stunden Vortrag gesorgt. Nicht dass ich daran Zweifel gehabt hätte, immerhin habe ich mehrere Sessions von Dierk König bereits erlebt. Werden viele Sprachen noch immer mit einfachen ‘Hello World’ Beispielen begonnen und hernach erst mal simple Konstrukte gezeigt, so war das heute nicht der Fall.

Dierk erklärt die Funktion von senv
Im lockeren Plauderton und nach wenigen Minuten der Schuhe entledigt, arbeitete Dierk die Stärken von Groovy anhand bestimmter Schlagworte durch.
Ein erstes Beispiel zum Thema Super Glue vermittelte einen Eindruck von der Leistungsfähigkeit der Syntax. Mit nur zwölf Zeilen Code entstand ein Feed-Reader, der die Daten in einer kleinen Swing-Tabelle darstellte. Weiter ging es mit Closures über einige Lipstick Techniken bis zur Keyhole Surgery. Hier ging es um ‘runtime inspection and modification’, Ausführung von User-Code zur Laufzeit. Als Beispiel musste eine Web-Anwendung herhalten, in der im laufenden Betrieb bestimmte User entfernt werden mussten, ohne die Anwendung zu stoppen. Wer hätte nicht hin und wieder solche Werkzeuge gerne zur Hand?
Das Thema Ghost Writer erklärte ein wenig die Technologie hinter der Groovy Implementierung und verwies auf einige Annotationen, mit denen man sich das Entwickler-Leben erheblich leichter gestalten kann. Hier ein paar Beispiele: @Log, @Delegate, @Lazy, @Singleton und @Immutable, wobei wir bei letzterem sogar noch einen kleinen Bug identifizieren konnten.
Der House Elf am Schluss verwies auf Unterstützung in CI, Build Automation und Gradle. Wobei ich persönlich Gradle so interessant finde, dass wir hierzu auf jeden Fall auch noch eine Veranstaltung durchführen werden. Ach ja, da gibt es ja noch senv! Mit wenigen Zeilen Skript, mal schnell ein paar Anpassungen im Environment durchführen. Unterbrochen wurde der Vortrag durch viele Demos mit der Groovy Console oder IntelliJ.
Hier noch ein paar Links:
Wenn es ein paar unterschätzteTechnologien gibt, dann sind es auf jeden Fall Groovy und auch Grails. Mit Grails werden Ausschreibungen schon dadurch gewonnen, dass man dem Kunden am nächsten Tag bereits einen Prototypen vorstellen kann, den man auch für das endgültige Produkt halten könnte. Das klingt jetzt vielleicht etwas übertrieben, aber die Strukturen ‘unter der Motorhaube’ bieten eine Menge Service und Komfort. Natürlich kommt das auch zu einem Preis. Passieren Fehler (und der eine oder andere von uns ist davor nicht gefeit), kommen sie oft erst zur Laufzeit zum tragen. Auch hier finden wir das Prinzip: ‘Convention over Configuration’.

Stefan Glase & Grails
Mit Stefan Glase hatten wir einen Kenner der Materie zu Gast. Natürlich kann man nichts über Grails erzählen, ohne zuvor ein paar einleitende Worte zu Groovy verloren zu haben. Alleine die wenigen Beispiele zeigten die große Flexibilität dieser JVM Sprache und machten Lust auf mehr ( kommt ja auch bald!). Grails selber besteht ja selber aus Komponenten, die uns alle schon mal über den Weg gelaufen sind. Ob es nun Hibernate, Spring oder auch SiteMesh sind. Grails legt sich als Schicht noch einmal darüber und ist eigentlich nichts mehr als eine in Groovy geschriebene DSL für derartige Webanwendungen. Mit einem einfachen Befehl wird das gesamte Grundgerüst der Anwendung generiert. Ob es nun die Einbindung von JavaScript ist, Groovy-Skripte genutzt werden sollen, Internationalisierung oder Libraries, alles ist angerichtet und bereit zum Verzehr. Eine weitere große Stärke ist die Community und natürlich die endlose Anzahl von Plugins, die sofort eingesetzt und genutzt werden können. Es ist beeindruckend, wie schnell ein Sicherheitsmechanismus implementiert werden kann.
Die Verbreitung von Grails ist noch recht überschaubar, aber die Tendenz, bei Projekten auf der ‘grünen Wiese’ diese Technologie einzusetzen, steigt.
Ich möchte hier mal so nebenbei erwähnen, dass unsere Xing-Gruppe nun auf das zweihundertste Mitglied wartet. Nicht zuletzt schlägt siceh das auch in der wachsenden Teilnehmerzahl unserer Veranstaltungen nieder. Apropos, nächste Woche geht es um Grails! Ich habe schon eine Reihe von Demonstrationen gesehen und kann mich nur Dierk Königs Meinung anschließen: Wenn es schnell gehen soll, kein Budget vorhanden ist und das Ergebnis überzeugen soll, ist Grails eine hervorragende Option. Schneller kann man eine Webanwendung nicht erstellen!
Es gibt auch wieder einen neuen Newsletter des iJUG. Die Themen beschäftigen sich mit einer Umfrage zum Thema JDK 7, ein paar Infos aus der Java-Ecke von Oracle, der neuen Ausgabe von ‘Java aktuell’ und den Terminen der verschiedenen JUGs in Deutschland.
Jetzt ist es auch amtlich, wir werden eine weiter Veranstaltung mit der AutoUni durchführen. Kernpunkt ist das Thema der Bewertung von Architekturen. Mehr dazu und die offizielle Einladung folgen bald.
Die Firma Bredex plant auch einige Events im Umfeld von Eclipse und hier gibt es die Termine auf der Veranstaltungsseite. Wer Lust und Zeit hat, kann am Eclipse Day in Florence teilnehmen. Wenn das mal keinen exklusiven Charakter hat!
In Zukunft werde ich auch verstärkt Google+ für die Kommunikation nutzen. Ich würde mich freuen, wenn sich auch hier noch ein paar bekannte Gesichter aus unseren Treffen einfach bei mir melden würden.
Wolfgang Weigend (Oracle) hat uns eingeladen, an der Umfrage zum Java Community Process (JCP) teilzunehmen:
We are asking the Java community — both JCP membe! rs (including EC members, Spec Leads, Expert Group members)
and participants (those who have participated either formally or informally in the JCP program) to complete a short, 15 minute survey.
Please click on the link below to start the survey:
http://surveys.globaltestmarket.com/survey/gmi/212426/survey1.html
Mir ist gerade aufgefallen, dass sich die letzten Beiträge nur auf unsere Veranstaltungen beziehen. Da will ich zumindest noch die eine oder andere Information loswerden, um diesen Zyklus ein wenig aufzubrechen. Ich würde mich natürlich auch freuen, wenn hier Beiträge von euch stehen würden und ich bin gerne bereit, weitere Rechte zu vergeben.
Zuerst einmal ist mir der letzte Newsletter des iJUG durch die Lappen gegangen. Mit etwas Verspätung nun hier der Link. Themen sind u.a. ein Talk mit Ed Burns über JSF, NetBeans, ein neuer Java Podcast und der aktuelle Veranstaltungsplan. Apropos: der Vortrag zum Thema Grails steht vor der Tür. Es ist wirklcih beeindruckend zu sehen, wie schnell hier eine Webanwendung ‘konfiguriert’ werden kann. Da wir uns im April auf Groovy konzentrieren, passt das alles hervorragend zusammen. Die Anmeldung natürlich wieder über XING oder EventBrite.
Weiterhin suchen wir immer Autoren für Artikel in unserer Zeitschrift ‘Java aktuell‘. Auch hier einfach eine Mail an mich oder direkt an die Redaktion. Es gibt eine Menge Erfahrungen ‘da draußen’, die ihr Publikum sucht! Redaktionsschluss der kommenden Ausgabe ist der 4. April, also noch etwas Zeit für einen (oder mehrere) Artikel.
Heute fand ich noch einen interessanten Link zum Download der letzten Version von ‘Java 7 – mehr als eine Insel‘ von Christian Ullenboom, der übrigens auch ein Mitglied unserer Xing-Gruppe ist (‘Hallo Christian!’
So, was bleibt noch zu sagen? Unsere Bemühungen, auch in Hannover eine Veranstaltung durchzuführen, haben erst einmal einen Dämpfer bekommen. Wie es aussieht, ist es in der Landeshauptstadt ein Problem, einen passenden Raum entweder umsonst oder ohne größeren Bürokratismus zu bekommen. Finde ich schade und vielleicht hat ja noch jemand eine Idee, wie wir das ändern könnten.